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Du bist erschöpft, nimmst zu, frierst ständig, aber niemand kann dir erklären, warum?

Vielleicht hat dir dein Arzt schon gesagt:

„Ihre Werte sind aber in Ordnung.“

Du fühlst dich nicht ernst genommen. Schlimmer noch: Du zweifelst langsam an dir selbst.

Dieser Leitfaden zeigt dir, ob deine Schilddrüse wirklich richtig läuft, was dein Arzt wahrscheinlich nicht misst und wie du noch heute selbst aktiv werden kannst.

Butterfly

Du bekommst:

Die wichtigsten Diagnose-Methoden, die über den simplen TSH-Test hinausgehen

Ein Verständnis dafür, warum T3 das entscheidende Hormon ist und warum gute Blutwerte nichts bedeuten, wenn du weiterhin Symptome hast.

Klarheit über die oft übersehene Umwandlungsstörungen (T4 → T3) und wie du sie erkennst.

Konkrete Strategien, wie du deinen Körper optimal unterstützen kannst, damit er wieder Energie produziert, dein Stoffwechsel läuft und deine Symptome verschwinden.

Butterfly

Am Ende dieses Leitfadens wirst du verstehen, wie du selbst prüfen kannst, ob du richtig eingestellt bist und welche nächsten Schritte dir helfen, wirklich gesund zu werden.

Stimmt etwas nicht mit meiner Schilddrüse? Oder bilde ich mir das alles nur ein?

Diese Unsicherheit kann zermürbend sein, vor allem, wenn dein Umfeld oder sogar Ärzte dir etwas anderes sagen. Deshalb möchten wir dir gleich zu Beginn eine einfache Methode zeigen, mit der du selbst Klarheit bekommst: deine Körpertemperatur.

Icon

Temperatur-
methode nach
Broda Barnes

MEHR KLARHEIT MIT EINEM THERMOMETER

Schon vor über 80 Jahren hat ein Arzt genau das untersucht: Dr. Broda O. Barnes.

In den 1940ern beobachtete er bei über 70.000 Patient:innen den Zusammenhang zwischen Körpertemperatur und Schilddrüsenfunktion.

Sein Fazit:

Die Achillesferse der Schilddrüse liegt in ihrer Wärmeproduktion.

- Dr. Broda Barnes

Deine Körpertemperatur kann also ein direkter Hinweis auf deine Schilddrüse sein und ist oft aussagekräftiger als Blutwerte.

Blutwerte zeigen nicht immer die tatsächliche Hormonwirkung, aber die Schilddrüse beeinflusst direkt deine Wärmeproduktion.

Temperaturmethode nach Broda Barnes

So funktioniert die Methode

1
Miss deine Temperatur

3-4 mal täglich unter der Zunge (Achtung: 5 Minuten lang messen, nicht nur bis zum Piepen!)

2
Trage die Werte ein

Nutze unsere kostenfreie Temperatur-tabelle, um deine Werte für mindestens 7 Tage zu dokumentieren

3
Erkenne das Muster

Liegt dein Durchschnitt unter 36,8°C? Das könnte der Beweis sein, den du brauchst!

Diese Methode ist so wertvoll, weil du damit heute noch aktiv beginnen kannst und sie dir unmittelbares Feedback gibt.

Einordnung der Messergebnisse

In welchem Bereich liegst Du?

Wenn du deine Temperatur gemessen hast und du unter 36.8°C liegst, dann lies unbed-ingt weiter. Dieser Artikel ist für dich geschrieben.

Decorative

➡️ Wenn du deine Temperatur gemessen hast und du unter 36,5°C liegst, dann lies unbedingt weiter:

Was bedeutet das für dich?

Liegt deine Temperatur also dauerhaft unter 36,8 °C und du hast weiter Beschwerden, kann das ein Hinweis sein, dass du nicht genug T3 in deinem Körper hast.

„Wer dauerhaft Symptome und eine niedrige Körpertemperatur hat, bei dem kommt zu wenig aktives Schilddrüsenhormon in den Zellen an.“ (Wilson).

Im nachfolgenden schauen wir uns die häufigsten Symptome einer Unterfunktion an:

Video poster

Häufige Symptome einer Unterfunktion sind:

ständige Müdigkeit und Erschöpfung

Frieren, kalte Hände und Füße

Anfällig für Infekte

Blasses Gesicht, fahler Teint

Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung

Haarausfall, trockene Haut, brüchige Nägel

Erhöhte Cholesterinwerte

Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit

Konzentrations- und Gedächtnisprobleme

Verdauungsbeschwerden (nur 2-3x die Woche Stuhlgang)

Wassereinlagerungen (v.a. in Gesicht, Händen, Beinen)

Zyklusstörungen, PCOS oder unerfüllter Kinderwunsch

Geringe Libido

Erkennst du
dich in einem
dieser Symp-
tome wieder?

Deine Symptome sind immer Beweis
dafür, dass du (noch) nicht richtig
eingestellt bist.

Fahre unbedingt mit dem nächsten
Punkt fort, um Klarheit über deine
Schilddrüsenwerte zu gewinnen.

Diese Schilddrüsenwerte solltest du wirklich kennen

Beim Thema Schilddrüsenwerte reden Arzt und Patient manchmal aneinander vorbei.

Eben gerade schon angeteasert scheint nämlich fT3 jenes Hormon zu sein, was entscheidend dafür ist, dass dein Körper auf Hochtouren läuft.

Doch genau dieser Wert fehlt oft in der Diagnostik, verrückt oder?

TSH, T4, T3: einfacher als du denkst

Die Schilddrüse produziert hauptsächlich das Hormon T4 (Thyroxin) aus Jod und der Aminosäure L-Tyrosin.

Das T4, das deine Schilddrüse produziert, muss erst zur aktiven Form T3 umgewandelt werden, bevor es in deinen Zellen wirken kann. Diese Umwandlung erfolgt vor allem in der Leber, im Darm und in den Nieren.

T3 ist das Hormon, das in deinen Körperzellen an Rezeptoren binden und dort Stoffwechselreaktionen auslösen kann. Wie ein Schlüssel im passenden Schloss.

T4 jedoch ist die inaktive Form, also "der falsche Schlüssel" für deine Zellen. [2]

T3 ist also das Hormon, das dich warm hält und ist deshalb so wichtig für dein Wohlbefinden!

Der TSH-Wert führt meistens in die Irre

Viele Ärzte verlassen sich aber allein auf den TSH-Wert. Dieser zeigt nur, ob deine Hypophyse, die Steuerzentrale im Gehirn, deiner Schilddrüse den Befehl zur Hormonproduktion gibt.

Was der TSH-Wert nicht zeigt:

  • Wie viel Hormon deine Schilddrüse wirklich produziert und ob in deinen Zellen wirklich genug aktives T3 ankommt.
  • Denn wenn deine Umwandlung von T4 in T3 nicht richtig funktioniert, also eine Umwandlungsstörung vorliegt, kann dein TSH-Wert zwar super sein, aber es kommt nicht genug aktives Schilddrüsenhormon T3 in deinen Zellen an. [5]

Genau das erklärt, warum sich so viele Menschen trotz „normaler“ Laborwerte weiter erschöpft, antriebslos oder unwohl fühlen.

Damit du ein vollständiges Bild bekommst, solltest du neben TSH also unbedingt auch folgende Werte bestimmen lassen:

Was die ärztliche Diagnostik also häufig übersieht: Die Umwandlungsstörung

Wenn die bereits erwähnte Umwandlung von fT4 ind fT3 nicht funktioniert, sprechen Fachleute von einer Umwandlungsstörung.

Die Folge: Deine Zellen bekommen nicht genug fT3. Viele Ärzte übersehen genau das, weil sie fT3 gar nicht mitmessen.

Was kann die Umwandlung stören?

Zentrale Ursachen sind

  • Nährstoffmängel (z. B. Selen, Zink),
  • Leberbelastungen,
  • chronische Entzündungen
  • Stress
  • Infektionen
  • ein gestörter Darm.

All das kann die Aktivität der Umwandlungsenzyme hemmen und damit die Bildung von T3 direkt blockieren.[15]

Fassen wir zusammen:

Du hast jetzt verstanden, dass:

  • deine Körpertemperatur anzeigen kann, ob genug aktives Hormon in deinen Zellen ankommt.
  • deine Schilddrüse zwei Hormone bildet: fT4 (inaktiv) und fT3 (aktiv).
  • nur fT3 in deinen Zellen wirkt und genau dieser Wert oft nicht gemessen wird.
  • dein Körper funktionierende Enzyme (Deiodinasen) braucht, damit fT4 in fT3 umgewandelt wird
  • die Leber spielt bei der Umwandlung eine zentrale Rolle: ist sie überlastet, kann fT3 fehlen.
  • eine gestörte Umwandlung (Umwandlungsstörung) viele Symptome trotz normaler Blutwerte erklärt.

Der Zusammenhang von T3 und typischen Beschwerden

Im Buch „Schilddrüse und Mitochondrien“ werden mehrere Beschwerden beschrieben, die bei einem niedrigen T3 Status auftreten können. [3] Damit du das schneller einordnen kannst, folgt jetzt eine Übersicht der wichtigsten Beschwerden:

T3 ist wichtig für die Produktion von SHBG (Sexualhormon-bindendes Globulin), das Sexualhormone im Blut transportiert. Ein Mangel an T3 kann zu einem Ungleichgewicht der Sexualhormone führen, was wiederum PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) verursachen kann. Symptome können unregelmäßige Menstruationszyklen, Akne oder unerwünschte Gewichtszunahme sein.

T3 steuert die Natrium/Kalium-Pumpe in den Nieren, die wichtig für den Flüssigkeitshaushalt ist. Bei T3-Mangel wird Natrium nicht richtig resorbiert, was zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe führt. Dies kann zu Schwellungen im Gesicht, an den Händen oder Füßen führen, die oft nicht auf Entwässerungsmittel reagieren.

T3 beeinflusst die Produktion von Rezeptoren für Calcitonin, ein Hormon, das den Kalziumhaushalt und die Stärke deiner Knochen reguliert. Ohne genügend T3 werden weniger dieser Rezeptoren gebildet. Das Ergebnis? Deine Knochen könnten an Dichte verlieren, was zu Knochenschwund oder Osteoporose führen kann. Wenn du dich fragst, warum deine Knochen trotz gesunder Ernährung schwächer werden, könnte ein T3-Mangel der Grund sein.

T3 ist auch entscheidend für die Funktion der Serotonin-Rezeptoren. Serotonin, oft als "Glückshormon" bezeichnet, beeinflusst deine Stimmung und dein Wohlbefinden. Fehlt T3, werden weniger Serotonin-Rezeptoren gebildet, was zu Depressionen oder Stimmungsschwankungen führen kann.

T3 reguliert die LDL-Rezeptoren, die das "schlechte" Cholesterin (LDL) aus dem Blut in die Zellen transportieren. Bei einem T3-Mangel werden weniger dieser Rezeptoren gebildet, sodass das LDL-Cholesterin im Blut bleibt und die Werte steigen. Das kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Vor der Einführung des TSH-Werts als 'Goldstandard' in der Diagnostik von Schilddrüsenunterfunktionen wurden der Cholesterinwert und die Körpertemperatur häufig genutzt, um auf eine mögliche Unterfunktion hinzuweisen. Irgendwie scheint das aus der Mode gekommen zu sein.

T3 hat direkten Einfluss auf die Gefäßspannung und den peripheren Widerstand.

Bei einem T3-Mangel ist die Gefäßregulation gestört, was häufig zu einem niedrigen Puls, niedrigem Blutdruck (oft mit Schwindel und Antriebslosigkeit) oder in manchen Fällen auch paradoxer Hypertonie führt. [8]

Wenn in deinen Zellen zu wenig aktives T3 ankommt, kann auch deine Blutzuckerregulation aus dem Takt geraten. Schilddrüsenhormone beeinflussen unter anderem, wie Leber, Muskel und Fettgewebe mit Glukose umgehen und wie sensibel der Körper auf Insulin reagiert. Bei zu wenig Schilddrüsenhormonaktivität kann das bei manchen Menschen zu einem instabilen Energielevel führen [12].

Lightbulb

Ohne ausreichend aktives T3 können wichtige Prozesse im Körper nicht optimal funktionieren, was zu all deinen Symptomen führen kann. Das führt uns direkt zu der nächsten Frage: Warum wird L-Thyroxin (T4) verschrieben, wenn T3 so wichtig ist?

Deine nächsten Schritte

Icon
1.
Werte anfordern oder bestimmen lassen

TSH, fT4, fT3, rT3 und Antikörper.

2.
Werte eintragen

Nutze den Rechner, um zu sehen, wo du innerhalb des Referenzbereichs liegst.

3.
Interpretieren lernen

Liegen deine Schilddrüsenwerte im oberen Drittel? Das ist der Bereich, in dem sich viele Betroffene wirklich wohlfühlen.

So interpretierst du die Werte richtig

Du hast die wichtigen Werte für deine Schilddrüsendiagnostik bestimmen lassen, aber verstehst das Ergebnis nicht?

Keine Sorge, wir erklären es dir und mit unserem Schilddrüsenrechner, wirst du gleich sehen, ob deine Werte optimal sind.

Denn Normal ist nicht optimal!

Trage hier deine Schilddrüsenwerte ein, um herauszufinden, wo du innerhalb des Normbereichs liegst:

  • 🔍 Dein Wert → der Wert aus deinem Laborbefund
  • ⬇️ Untere Norm → der Beginn des Referenzbereichs (steht auf deinem Befund)
  • ⬆️ Obere Norm → das Ende des Referenzbereichs (steht ebenfalls auf deinem Befund)

Klicke anschließend auf „Berechnen“, und du siehst sofort, an welcher Stelle im Normbereich dein Wert liegt.

fT3

-

fT4

-

Falls du deine Werte noch nicht bestimmt hast, kannst das bei deinem Hausarzt, Endokrinologen oder einem Direktlabor bestimmen lassen.

Erfahrungen aus Praxis und Literatur zeigen, dass sich viele Menschen erst dann wirklich wohlfühlen, wenn ihre freien Werte im oberen Drittel des Normbereichs (ca. 67–100 %) liegen. [4]

Und auch wenn dein Arzt sagt: „Im Normbereich“ heißt das nicht automatisch, dass alles optimal ist. Optimal für dich!

Ein Wert bei 20 % fühlt sich ganz anders an als einer bei 85 %, so wie gemütliches Schlendern nicht dasselbe ist wie ein kraftvoller Sprint.
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Schilddrüsen-Check
Alle Hormone im optimalen Bereich
Blutabnahme ca. 24h nach der Einnahme der Schilddrüsenhormone
Referenzbereich
TSH
0.8
0.5 - 4.2
Freies T3
6.0 (81%)
3.1 - 6.8
Freies T4
1.5 (73%)
0.95 - 1.70

Falls dein Arzt die Werte nicht abnimmt, kannst du dich an ein Direktlabor wenden und die Untersuchungen selbst in Auftrag geben.

Heute gilt L-Thyroxin als Standardtherapie und es hilft vielen. Doch rund 10–15 % der Patienten leiden trotz „guter Werte“ weiter. [13]

Regelmäßige Bluttest mit allen wichtigen Werten und die korrekte Einnahme von L-Thyroxin sind essentiell für deine Therapie:

3 Goldene Tipps

Die richtige Einnahme von L-Thyroxin: 3 goldene Tipps

01.
EINNAHME

So nimmst Du sie richtig ein:


Immer nüchtern, am besten mit stillem Wasser.

02.
ZEIT

Danach 30 Minuten nichts essen oder trinken – auch kein Kaffee, keine Nahrungs-ergänzung (z. B. Den Umwandler, aber auch Kal-zium, Magnesium, Eisen, ...).

03.
BLUTWERTE

Wichtig:

Am Tag der Blutabnahme keine Einnahme vorab → Sonst können die Schilddrüsenwerte verfälscht sein.

Butterfly

Wenn du dich trotz L-Thyroxin und gutem TSH Wert nicht wohl fühlst, dann könnte dies sehr wahrscheinlich an dem zweiten wichtigen Schritt liegen: Der Umwandlung!

Denn auch wenn du L-Thyroxin einnimmst, muss das synthetische T4 in aktives T3 umwandelt werden!

Für die Umwandlung von T4 zu T3 braucht dein Körper Mineralstoffe wie Selen, Zink. Fehlen sie, bleibt es eine Wunschvorstellung, dass dein Körper von alleine T3 herstellt. [10,17]

Ernährung, dein erster Hebel zu mehr Energie

Selbst die besten Tabletten oder Nahrungsergänzungsmittel können nicht richtig wirken, wenn das Fundament nicht stimmt. Dein Körper braucht zuerst die Basics aus der Ernährung, nur dann hat er die Chance, Hormone zu bilden, sie umzuwandeln und in den Zellen wirken zu lassen:

Warum Samenöle problematisch sind

Viele greifen in der Küche zu Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl. Klingt gesund, ist es für die Schilddrüse aber nicht. Diese sogenannten Samenöle enthalten viele instabile Omega-6-Fettsäuren.

Beim Erhitzen oxidieren sie schnell, und die dabei entstehenden Abbauprodukte fördern Entzündungen, genau das, was deinen Stoffwechsel zusätzlich bremst.

Zum Braten eignen sich hitzeresistente Fette wie Kokosöl, Ghee oder Butter viel besser.

Kaffee schilddrüsenfreundlich trinken

Kaffee an sich ist nicht verboten, im Gegenteil, er kann dir Energie geben.

Aber: Schwarzer Kaffee auf nüchternen Magen treibt den Blutzucker hoch und kann deine Nebennieren zusätzlich stressen.

Ein einfacher Trick: Kaffee mit MCT-Öl oder einem Schuss Kokosöl. Das stabilisiert den Blutzucker und liefert direkt verwertbare Energie für deine Zellen, ohne den Stoffwechsel unnötig unter Druck zu setzen.

Eiweiß, der Baustoff deiner Hormone

Ohne genügend Eiweiß fehlen deinem Körper die Bausteine für Enzyme, Rezeptoren und Hormone. Das ist ja längst jedem bekannt.

Gerade die Schilddrüse braucht eine gute Versorgung mit essenziellen Aminosäuren, um T4 und T3 zu bilden und auch, damit T3 in den Zellen wirken kann.

Als Faustregel: zu jeder Mahlzeit eine Eiweißquelle (Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Aminosäuren). Damit gibst du deinem Körper das Fundament, das er für Energie und Hormonbalance braucht.

Der wichtigste Punkt für dich:

Wenn du trotz Tabletten weiter Symptome hast, liegt es vielleicht nicht an dir, sondern daran, dass dein Körper aus T4 nicht genug T3 macht.

Schon kleine Veränderungen, das richtige Fett, eiweißreiche Mahlzeiten, ein schilddrüsenfreundlicher Kaffee, können dir bereits jetzt spürbar mehr Energie geben.

Interessieren dich diese Themen und du möchtest noch mehr darüber erfahren? Dann lies als nächstes diese Artikel:

FAQ

Starte mit einer Temperaturmessung. Werte unter 36,5 °C am Morgen können auf eine T3-Unterversorgung hindeuten. Dann lohnt sich ein Blick auf deine Schilddrüsenwerte, insbesondere auf fT3. Im nächsten Schritt kann es sinnvoll sein, gezielt die Umwandlung von T4 in T3 zu fördern.

Achte auf deine Lebergesundheit, reduziere Stress, und versorge deinen Körper mit essenziellen Mikronährstoffen wie Selen, Zink und Glutathion. Diese unterstützen die Enzyme, die T4 in das aktive T3 umwandeln.

Eine Umwandlungsstörung liegt vor, wenn dein Körper T4 nicht ausreichend in das aktive Hormon T3 umwandelt. Typische Hinweise sind: niedrige Körpertemperatur, Müdigkeit trotz normaler Blutwerte, Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme oder depressive Verstimmungen. Wenn dein fT3-Wert niedrig ist, dein TSH aber normal, spricht vieles für eine Umwandlungsstörung. Besonders aussagekräftig: eine durchschnittliche Basaltemperatur unter 36,4 °C.

Die Leber ist die zentrale Umwandlungsstelle für das Schilddrüsenhormon T4 in aktives T3. Wenn sie durch Toxine, Fettleber oder MTHFR-Mutation (eine genetische Entgiftungsschwäche) belastet ist, kann dieser Prozess gestört werden. Eine leberfreundliche Ernährung mit Bitterstoffen (z. B. Artischocke, Mariendistel) und gezielten Nährstoffen wie Alpha-Liponsäure, Cholin und NAC kann helfen, die Umwandlung zu unterstützen.

Nein, mehr L-Thyroxin (T4) bedeutet nicht automatisch mehr Energie. Denn T4 ist nur die inaktive Vorstufe des aktiven Schilddrüsenhormons T3. Erst wenn dein Körper T4 richtig umwandelt, kannst du von der Wirkung profitieren. Ist die Umwandlung gestört, bleibt der Stoffwechsel trotz hoher T4-Zufuhr träge.

Informiere dich gut, bereite dich mit Studien und Quellen vor und suche bei Bedarf eine zweite Meinung von einem erfahrenen Arzt mit Schwerpunkt auf Schilddrüsenerkrankungen oder funktioneller Medizin.

Möglicherweise liegt eine nicht-erkannte Umwandlungsstörung vor. Lass gezielt fT3 und rT3 bestimmen und prüfe, ob dein Körper T4 überhaupt in aktives T3 umwandeln kann. Viele spüren erst nach gezielter Unterstützung der Umwandlung echte Besserung.

Viele Labore arbeiten mit sehr breiten Referenzwerten. Auch wenn deine Werte „im Normbereich“ liegen, heißt das nicht, dass sie für dich optimal sind. Lass fT3, fT4 sowie rT3 überprüfen und betrachte sie im Kontext deiner Symptome.

L-Thyroxin enthält das inaktive T4. Wenn dein Körper dieses T4 nicht ausreichend in das aktive T3 umwandeln kann, kann sich stattdessen vermehrt das inaktive reverse T3 (rT3) bilden. Gleichzeitig kann es durch den Überschuss an T4 zu einer Überreizung empfindlicher Gewebe, zum Beispiel des Herzens kommen. Das erklärt, warum manche Menschen unter L-Thyroxin Herzrasen bekommen, obwohl sie eigentlich unter einem Mangel an aktivem T3 leiden.

Quellen

  1. Barnes, B. O. (1942). Basal temperature versus basal metabolism. Journal of the American Medical Association, 119(14), 1072–1074.
  2. Mullur, R., Liu, Y.-Y., & Brent, G. A. (2014). Thyroid hormone regulation of metabolism. Physiological Reviews, 94(2), 355–382.
  3. Svensson, H. R. (2023). Schilddrüse und Mitochondrien. Books on Demand.
  4. Farmini, D. M. A. (2022). Deine Schilddrüse (S. 64–74). Verlagshaus der Ärzte.
  5. Iwen, K. A., Schröder, E., & Brabant, G. (2013). Thyroid hormones and the metabolic syndrome. European Thyroid Journal, 2(2), 83–92.
  6. Duntas, L. H., & Brenta, G. (2012). The effect of thyroid disorders on lipid levels and metabolism. Medical Clinics of North America, 96(2), 269–281.
  7. Klein, I., & Danzi, S. (2007). Thyroid disease and the heart. Circulation, 116(15), 1725–1735.
  8. Hoang, T. D., Olsen, C. H., Mai, V. Q., Clyde, P. W., & Shakir, M. K. (2013). Desiccated thyroid extract compared with levothyroxine in the treatment of hypothyroidism: a randomized, double-blind, crossover study. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 98(5), 1982–1990.
  9. Saravanan, P., & Dayan, C. M. (2001). Thyroid autoantibodies. Endocrinology and Metabolism Clinics of North America, 30(2), 315–337.
  10. Biondi, B., & Wartofsky, L. (2014). Treatment with thyroid hormone. Endocrine Review, 35(3), 433–512.
  11. Saravanan, P., Chau, W. F., Roberts, N., Vedhara, K., Greenwood, R., & Dayan, C. M. (2002). Psychological well-being in patients on 'adequate' doses of l-thyroxine: results of a large, controlled community-based questionnaire study. Clinical Endocrinology, 57(5), 577–585.
  12. Biondi, B., Kahaly, G. J., & Robertson, R. P. (2019). Thyroid Dysfunction and Diabetes Mellitus: Two Closely Associated Disorders. Endocrine Reviews, 40(3), 789–824.
  13. Hidalgo, J., Vallejo, B. A., Soto Jacome, C., Ayala, I. N., Cordova, S., Duran, M., Golembiewski, E., Toro-Tobon, D., & Brito, J. P. (2024). Real Practice Assessment of Persistent Symptoms After Initiation of Levothyroxine. Endocrine Practice, 30(2), 95–100.
  14. Gluvic, Z., Obradovic, M., Stewart, A. J., Essack, M., Pitt, S. J., Samardzic, V., Soskic, S., Gojobori, T., & Isenovic, E. R. (2021). Levothyroxine Treatment and the Risk of Cardiac Arrhythmias: Focus on the Patient Submitted to Thyroid Surgery. Frontiers in Endocrinology, 12, 758043.
  15. Bianco, A. C., Salvatore, D., Gereben, B., Berry, M. J., & Larsen, P. R. (2002). Biochemistry, cellular and molecular biology, and physiological roles of the iodothyronine selenodeiodinases. Endocrine Reviews, 23(1), 38–89.
  16. Wilson, E. Denis. (1991). Wilson’s Temperature Syndrome: A Reversible Low Temperature Problem. WilsonsTemperatureSyndrome.com.
  17. American Thyroid Association. (o. J.). Thyroid Hormone Treatment. American Thyroid Association.